Mausis Hundeseite

Am 15. Dezember 1987 kam ich unter einer riesen Hundemeute zur Welt. Dies war in einem kleinen Dorf namens Plattling in Niederbayern. Meine Mutter „Starina” aus der gleichen Zucht kümmerte sich die ersten 6 Wochen um mich und meine Geschwister. Dann wurde ich mit einem meiner Brüder zusammen in eine dunkle Kiste gepackt und die Reise ging nach Berlin mit Auto, Flugzeug, Bahn und wieder einem Auto los. Das war sehr aufregend und anstrengend für uns beide und wir vermissten sehr unsere anderen Geschwister und unsere Mutter.

In Berlin angekommen, wurden wir sofort aus dem Karton befreit und in eine Hundebox in einem Zoogeschäft gesperrt. Dies gefiel uns auch nicht besonders, aber dort gab es wenigstens Licht und Sonne und was uns noch wichtiger war, Futter und Wasser. Die Leute dort waren sehr nett zu uns und man sagte, daß wir gleich in unser neues Zuhause geholt werden.

Mein Bruder hatte ja wirklich das Glück und wurde nach einem kurzen Telefongespräch zwischen dem Zoohändler und seinem neuen Herrchen abgeholt. Ich saß allerdings noch am Abend wartend in der Box, wo mich der Zoohändler dann heraus nahm und mich mit seinem großen, kräftigen Schäferhund in sein Auto setzte und dann ging die Reise weiter in ein Haus, wo ich wohl die nächsten Wochen nach Geschäftsschluß wohnte. Dort war es ja schön. Wir gingen in dem nahe gelegenen Wald spazieren, dort konnte ich dann spielen und der Schäferhund zeigte mir viel und passte auf mich auf. Zu Hause war noch ein verspielter süßer Kater mit dem ich viel tobte.

Mausi schwimmt (Sommer 1989)

Kaufen wollte mich offensichtlich keiner. Den meisten Leuten war ich wohl zu teuer und durch das viele Spielen zu Hause war ich im Laden immer unzufrieden und habe viel geschlafen. Wie sollten da die Leute wissen, wieviel Temperament ich hatte. Mit 3 Monaten bekam ich jedoch eine Bronchitis, die tierärztlich behandelt wurde. Als es mir wieder besser ging, sollte ich bei schönem Wetter öfter spazierengehen. Dazu erklärte sich dann eine Bewohnerin aus dem Haus der Zoohandlung bereit, die mich dann so toll fand, daß sie mich mit 4 Monaten mit in die Wohnung nahm und nicht mehr in die Zoohandlung brachte. Die erste Nacht in dieser Wohnung war so aufregend für mich, daß ich erst einmal Darmbeschwerden bekam. Aber mein Frauchen störte dies nicht besonders und wischte den Dreck schnell weg. Anfangs ging es alle 2 Stunden Gassi und nachts auch noch einmal zwischen 3 und 4 Uhr. Später als ich größer war und stubenrein, sind wir, mein Frauchen und ich, aber noch mindestens 4 mal täglich spazieren gegangen. Abends und wenn mein Frauchen mal nicht mit mir gehen konnte ist Herrchen mit mir gelaufen. Frauchen hat mich auch sonst noch oft zu Besorgungen mitgenommen. Aber am schönsten waren die Ausflüge in die freie Natur mit Herrchen und Frauchen. Diese schätze ich auch heute noch sehr.

Meine Hobbys sind sühlen, wühlen, planschen, schwimmen, bellen, schmusen, spielen, fressen und schnarchen.

Als ich 6 Jahre alt war, kauften mein Herrchen und Frauchen ein Grundstück in Brieselang und bauten ein Haus darauf. Dies ist das allerschönste in meinem Leben, denn jetzt habe ich einen großen Garten und ein großes Haus zu bewachen und kann jederzeit rein und raus, wie ich will (wauwauwau = ich will raus - wau-wau-wau = ich will rein). Frauchen oder Herrchen öffnet dann die Haustür. Bei schönem Wetter gehen wir auch noch oft spazieren - Regen mag ich nicht mehr so, deshalb brauche ich dann nur noch in den Garten. Aber wenn irgendwo eine Pfütze ist, springe ich noch wie ein junger Hund durch, daß es schön spritzt und ich gar nicht mehr wie ein Westie aussehe, denn da bin ich immer noch eine Wasserratte.

Mausi in Brieselang (Ostern 2001)

Hier habe ich auch gleich ein paar neue Freunde bekommen, z. B. Blacky, der ewig stromernde Mischlings-Rüde und Bessie, die Yorkshire-Hündin aus unserer Straße mit der ich oft lange und schön spazierengehe.

Langsam merkt man mir doch schon meine 13 Lebensjahre an, denn ich habe nicht mehr so viel Ausdauer wie früher, aber jeder wird einmal alt.

Bis bald
Mausi vom Lehnerhaus

Diese Seite hat mir mein Frauchen Cornelia Schmidt gesponsert. Wenn ihr mit ihr reden wollt, geht das nicht so einfach wie bei mir. Ich brauche nur zu ihr zu gehen und zu bellen. Ihr müsst schon eine Email schreiben. Von ihr könnt ihr hier auch erfahren, wie sie mich erzogen hat.

Am 27.06.2002 bin ich im Alter von 14,5 Jahren nach einem Schlaganfall bei meiner Tierärztin in den Armen von meinem lieben Frauchen für immer eingeschlafen.

Hier könnt ihr weiterlesen

 

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